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Umwelt

Brunnental am 24.04.2013

Brunnental am 24.04.2013

Informationen des Umweltbeauftragen der Stadt Grünberg

Brunnental am 24.04.2013

Brunnental am 24.04.2013

Brunnental am 24.04.2013

Landschaftspflegevereinigung präsentiert ihre Arbeit in Grünberg

Mehr als 20 Jahre Naturschutz im Landkreis Gießen

Die Landschaftspflegevereinigung Gießen wurde am 10. Juni 1991 gegründet und setzt seit dieser Zeit eine Vielzahl von Naturschutzprojekten im Landkreis Gießen um. Die nunmehr mehr als 20 Jahre währende Tätigkeit feiert die LPV in Form einer Wanderausstellung in allen Mitgliedsgemeinden. Am 06. Mai 2013 zeigt die LPV anhand anschaulicher Beispiele im Foyer der Stadtverwaltung Grünberg, welche besonders herausragenden Projekte man in Zusammenarbeit mit der Stadt Grünberg, ihren Vereinen und Landwirten umsetzt. Die Ausstellung wird für die nächsten 4 Wochen zu sehen sein.

Stadtrat Werner Sann stellte die Projekte vor und begrüßte die Anwesenden. Annette Bergen-Krause ging in ihrer Laudatio auf die nun schon 21 Jahre währende Naturschutzarbeit der LPV ein.

Man habe sich im Vorstand der LPV Gedanken gemacht, ob man das 20-jährige Jubiläum mit einem großen Festakt feiern solle, sich aber dagegen entschieden. Vielmehr habe man beschlossen, mit einer Wanderausstellung die Möglichkeit zu schaffen, die Bürger gezielt anzusprechen und noch verstärkt auf die Arbeit hinzuweisen, die man vor Ort durchführe.

Sie wies darauf hin, dass mit der Arbeit der LPV nicht nur wunderschöne Naturschutzflächen geschaffen werden, die das Auge erfreuen und der Naherholung dienen, sondern diese oft auch Ausgleichsflächen für Bebauungspläne der jeweiligen Städte und Gemeinden sind. In Grünberg trifft dies besonders auf das Brunnental zu. Das städtische Naherholungsgebiet mit seinen Teichen, markanten Bäumen und die Hänge durchziehenden Wanderwegen, dient mittlerweile als Ausgleich für 4 Baugebiete. Bei diesem Großprojekt wurde schon in der Planung deutlich, dass hier große finanzielle Belastungen auf die Stadt zukommen um die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen. Nur unter Beanspruchung sämtlicher möglicher Fördermittel konnte das Projekt schließlich in Angriff genommen werden.

Im gesamten Stadtgebiet setzt die LPV mittlerweile Naturschutzmaßnahmen mit einem finanziellen Pflegevolumen von ca. 600.000 € um, das in etwa zur Hälfte von der Stadt Grünberg getragen wird.

Beim Brunnental wie auch bei anderen durch die LPV umgesetzten Projekten im Stadtgebiet wurden staatliche Förderungen aus Mitteln der Ausgleichsabgabe in Anspruch genommen. So sind z.B. der „Grünberger Köppel“ in Lehnheim und der „Kaiser“ in Grünberg wertvolle ehemalige Huteflächen mit Magerrasen, die auf diese Weise erhalten und gepflegt werden können. Ein weiteres Projekt ist die Streuobstfläche „Klöschesrod“ in Queckborn, die der Stadt als Ausgleich für 2 Radwege und 2 Bebauungspläne dient. Das Obst kann jedes Jahr im Herbst ersteigert werden.

Zudem möchte die LPV im Herbst 2013 zum ersten Mal das Restobst keltern lassen und zum Selbstkostenpreis an die Grünberger Bevölkerung verkaufen. „So werden auch die leckeren heimischen Äpfel einer sinnvollen Verwertung zugeführt“, betont Frau Moser, Geschäftsführerin der LPV.

Alle Projekte werden von der LPV mit örtlichen Vereinen und Landwirten für die Stadt umgesetzt. Hierzu schließt die LPV für die Naturschutzarbeiten auf den Flächen Verträge gegen Entschädigung. Damit profitieren auch die Vertragsnehmer finanziell von den Maßnahmen und das Geld, das für die Naturschutzmaßnahmen aufgewendet werden muss, bleibt im Ort und dient auf diese Weise der Allgemeinheit.

„Eine Win-Win-Situation für alle, die mit der LPV zusammenarbeiten“, schließt Bernd Klein seine Ausführungen.

Mit einem anschließenden kleinen Sektempfang wurde die Mitgliedschaft der Stadt Grünberg bei der LPV gefeiert.

Die LPV bedankt sich auf diesem Wege auch für die langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und Landwirten. Und das sind in Grünberg einige: die Freiwilligen Feuerwehren der Ortsteile Grünberg, Weitershain, Lumda und Queckborn, die Obst- und Gartenbauvereine der Ortsteile Grünberg, Queckborn, Harbach und Lehnheim, die Angelsportvereine Saibling und Seenbachtal, die Hegegemeinschaft Grünberg, die Nabu-Gruppen Grünberg und Harbach sowie die Reservisten und der Verkehrsverein. Um die anschließende Mahd bzw. Beweidung kümmern sind die Landwirte Repp, Theiß, Wirth, Rühl und Neuß.

Wanderausstellung Landschaftspflegevereinigung Gießen e. V.

Umweltberichte

Seit dem Jahr 1995 berichtet die Stadt Grünberg regelmäßig über ihre Aktivitäten und Arbeitsergebnisse aus den verschiedensten Bereichen des Umwelt- und Naturschutzes. Der Umweltbericht ist inzwischen fester Bestandteil unserer Homepage.

Umweltpreis

Umweltpreis 2012 / 2013

Der Grünberger Umweltpreis wird alle zwei Jahre ausgelobt. Ziel ist, die Bürgerinnen und Bürger zu ermutigen, mit ihren Aktivitäten zum Umwelt- und Naturschutz in Grünberg beizutragen.


Es können Beiträge und Maßnahmen folgender Arten eingereicht werden:
- Schaffung und Pflege von Biotopen und Grünanlagen


- Aktionen mit Kindern und Jugendlichen wie z.B. Bau von Nistkästen, Insektenhotels über Biotopschutz, bis hin zu einer gesunden bewussten Ernährung


- Praktischer Naturschutz, Naturgarten, Schulhofgestaltung


- Abfallvermeidung/Abfallrecycling


Die Stadt Grünberg hofft auf eine rege Beteiligung. Auch kleine Projekte können angemeldet werden. Für die Preisverleihung in Frage kommen Maßnahmen, die Innerhalb der Stadt Grünberg umgesetzt wurden.


Wettbewerbsbeiträge zum Umweltpreis können bis zum 30. August 2013 bei der Stadtverwaltung Grünberg eingereicht werden.

Umweltpreis - Richtlinie

Pflege-Paten gesucht für öffentliche Pflanzinseln und Beeten auf Baumscheiben

Die Patenschaften werden sehr flexibel gehandhabt. Jeder Grünpate kann Art und Umfang seiner Unterstützung individuell festlegen. Die Anschaffung von Pflanzen und Mulchmaterial übernimmt die Stadt. Darüber hinaus wird für die Entsorgung von anfallendem Schnittgut nach Absprache Papierkompostsäcke zur Verfügung gestellt.

Mobile Schadstoffsammlung 2013

Das Schadstoffmobil fährt zweimal jährlich für Privatpersonen jeden Ortsteil im Landkreis Gießen an. Sie können pro Termin bis zu 100 kg Schadstoffe in Einzelbehältnissen von je bis zu 20 kg anliefern. Dabei gibt es kleine Ausnahmen:


- Motorenöl: Verkäufer sind verpflichtet, Altöl unentgeltlich zurückzunehmen!


- Bei der Schadstoffsammlung kostet dies 70 Cent pro Liter


- Feuerlöscher nimmt der Fachhandel zurück!


- Bei der Schadstoffsammlung kostet dies für 10 € pro Stück


- Nicht am Schadstoffmobil angenommen werden Gasflaschen, Explosives, Munition, Radioaktives sowie sperrige Güter wie Bahnschwellen, Asbestzementplatten und andere asbesthaltige Gegenstände


Generell gilt:
- Die Transportgefäße werden ihnen zurückgegeben


- Leere Eimer von Wandfarben gehören in den gelben Sack. Lediglich die Gebinde selbst sind für die Schadstoffsammlung bestimmt. Völlig ausgehärtete Farben gehören in den Restmüll


Gewerbebetriebe beliefern die Schadstoffsammlung gebührenpflichtig mit bis zu 200 kg pro Anlieferung am ersten Mittwoch im Monat von 9.00 bis 11.00 Uhr beim Schadstoff-Zwischenlager im Gewerbegebiet Großen-Linden, Carl-Benz-Straße 8-10 (dort erhalten Sie einen Übernahmeschein)!

Bitte beachten Sie die „festen Standorte“:

- am ersten Samstag im Monat von 8.00 - 12.00 Uhr am Zwischenlager im Gewerbegebiet Großen-Linden, Carl-Benz-Straße 8 - 10,


- am zweiten Samstag im Monat von 9.00 – 12.00 Uhr im Abfallwirtschaftszentrum
AWZ Gießen, Lahnstraße 220,


- am vierten Samstag im Monat von 10.00 – 12.00 Uhr auf dem Festplatz in Laubach, Auf der Helle.


Haben Sie Fragen zur Schadstoffsammlung?
Telefon: 0641 / 9390-1998, e-mail: barbara.roth@lkgi.de


Ihre Abfallberatung im Landkreis Gießen
Telefon 0641/ 9390- 1996 bis -1999,
Internet: www.lkgi.de,
E-Mail: abfallwirtschaft@lkgi.de

Hessische Energiespar-Aktion

Eine Kooperation zur Förderung der Energieeinsparung bei Alt- und Neubauten

Sauberhaftes Hessen 2013

Mit Sauberhaftes Hessen, der Umweltkampagne mit und für die Hessischen Kommunen, soll auch in diesem Jahr wieder darauf aufmerksam gemacht werden, dass achtloses Wegwerfen von Abfall keine Lappalie ist und sowohl der Umwelt wie auch den Kommunen dadurch Schaden zugefügt wird. Deshalb bitten wie Sie, sich schon jetzt die Abfallsammeltermine für 2013 vorzumerken.


1. Der Sauberhafte Frühlingsputz am Samstag, den 9. März 2013
Zum Start des Kampagnenjahres sind alle Vereine, Bürger- und Stadtteilinitiativen und Familien dazu aufgerufen, in ihrem Stadtgebiet Abfall zu sammeln.


2. Der Sauberhafte Schulweg am Dienstag, den 2. Juli 2013
Hessens Schülerinnen und Schüler kümmern sich um ihre Schulwege und befreien sie von achtlos weggeworfenem Abfall.


3. Der Sauberhafte Kindertag am Mittwoch, den 11. September 2013
Hessens Kindergartenkinder stöbern nach Abfällen und machen ihre ersten Erfahrungen beim aktiven Umweltschutz.


4. Der Sauberhafte Geschäftstag am Freitag, den 30. Oktober 2013
Hessens Beschäftigte investieren eine Stunde ihrer Arbeitszeit in eine saubere Umwelt.


Wir möchten sie bitten, sich die Aktionstage des Hessischen Umweltministeriums schon jetzt vorzumerken, um an den geplanten Veranstaltungen aktiv mitzuwirken. Weitere Informationen zu „Sauberhaftes Hessen 2013“ und den Aktionstagen erhalten sie auf der Homepage www.sauberhaftes-hessen.de.


Sauberhaftes Hessen

Wertstoffhof Laubach / Grünberg



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Hier können sie sich kostenfrei informieren:

Besonders sparsame Haushaltsgeräte


Trinkwasseruntersuchungen 2012

Kernstadt, Harbach, Göbelnrod, Lardenbach, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain

Prüfberichte der Trinkwasseruntersuchungen März 2013
 
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