Stangenrod

An einer Wehrkirche, auf dem höchsten Punkt gelegen, entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte das Dorf Stangenrod, wie es die Stangenröder kennen und lieben.

Im Jahr 1220 wird erstmals die Weihung einer Kapelle erwähnt. Ca. 200 Jahre später wird die Kapelle vergrößert und erhält einen Turm. Über ein Kloster am Fuße des Berges (heute Walpergasse) gibt es leider keine Aufzeichnungen. Am Fuße des Berges entstand im Laufe der Jahrhunderte eine Siedlung. Die Kirche war als Wehrkirche lange Zeit ein Bestandteil der örtlichen Verteidigung.

Der Name Stangenrod wird zurückgeführt auf die Rodung von Stangen (dünne Bäume), die dann als Bau- und Brennmaterial verwendet wurden. Seit 1720 gibt es Aufzeichnungen über eigenständige Schulhäuser in Stangenrod. Im Jahr 1968 wird die Sport- und Kulturhalle erbaut und eingeweiht; sie ist bis heute das kulturelle Zentrum von Stangenrod.

Stangenrod zählt heute etwas über 600 Einwohner, die ein reges Vereinsleben organisieren und gestalten. Ältester Verein des Ortes ist der im Jahr 1886 gegründete Gesangverein, ihm folgten Kleintierzuchtverein, Musikverein, Sportverein und Feuerwehr. In neuerer Zeit wurden noch zahlreiche weitere Vereine gegründet, so dass 10 Vereine und einige Interessengruppen das kulturelle Angebot abrunden und für die Aktivitäten der Einwohner kaum Wünsche offen lassen.

Bei guter Fernsicht ist vom Stangenröder Sportplatz aus, auf dem die Sport- und Kulturhalle steht, ein Blick auf den Vogelsberg, den Taunus und die Skyline von Frankfurt möglich.
 
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